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Mittwoch 5. November 2008

Nach dem Tanken machten wir uns auf den Weg in ein riesiges Einkaufszentrum, dem Las Vegas Outlet Store, um zu shoppen. Wenn das der Zoll in Deutschland gesehen hätte... Hoffentlich gibt das keine Kontrolle bei der Einreise in Deutschland.

Danach schauten wir uns im Venetian um. Ab dem Eingangsbereich bis ins Casino, gaukelt einem der marmorne Fußboden eine optische Täuschung vor. Markusplatz, Dogenpalast, Campanile und Canale Grande, alles wie im echten Venedig, befinden sich in der ersten Etage. Der Steinboden macht einen jahrhundertealten Eindruck, Statuen, Mosaike und Fliesen gleichen ihren originalen Vorbildern aufs Haar. Das Sicherheitspersonal trägt die Uniformen der venezianischen Polizei, Gondolieri bringen ihre Passagiere von Ufer zu Ufer und schmettern dabei Opernarien. Auf dem Markusplatz jonglieren Artisten, während lebende Statuen höchstens mal mit der Wimper zucken. Es fehlt nur der Venedig eigene modrige Geruch.

Nachmittags fuhren wir ins "Irene`s in der Hoffnung Louisa dort zu treffen. Das war nicht der Fall und wir beschlossen zu ihr in die South Bronco Road zu fahren. Louisa`s etwas verwirrte Untermieterin Dolores öffnete die Tür und begrüsste mich wie gewohnt mit den Worten: " Oooohhhh, hello Garry". Ich antwortete wie gewohnt: " Hi Dolores I`m not Garry, I`m Eddy !!!". Letztes Jahr fragte sie mich ob ich mit dem Bus aus Germany gekommen sei. Meine Antwort war "Nein mit dem Taxi", "Ooohhh ok" war ihre Antwort. Ich bin mir nicht wirklich sicher ob Dolores ganz genau weiß wo sich Deutschland auf dem Globus befindet.

Zum Glück war Louisa auch zu Hause, da wir sie am heutigen Abend zum Essen einladen wollten und zwar ins Hofbräuhaus ( wer diesen Link anklickt sollte sich die Ohren zuhalten :-)) . Hier galt es erstmal 20 Minuten auf 4 freie Plätze zu warten. Zu diesem Zeitpunkt fand in Las Vegas eine Auto-Sport-Messe statt und daher war der Laden sehr gefüllt. Wir wurden zu einem Tisch geführt an dem schon ein Pärchen sass. Vicki und Larry Pond aus Chandler / Arizona.. Ohrenbetäubender Lärm einer amerikanischen Ufta-Ufta-Kapelle machten eine Unterhaltung kaum möglich. Seit Neuem sind hier anscheinend auch SM-Fans gerne gesehen. Wer einen Jägermeister bestellt, bekommt von der Kellnerin ein Holzbrett über den Arsch gezogen. Nächstes Jahr sind bestimmt halbnackte Touristen im Außenbereich angekettet, die von Passanten angespuckt und mit Tiernamen bedacht werden. Das Essen ist hier nicht sehr zu empfehlen, aber das Dunkelbier schmeckt heeeerlich !!! Vicky & Larry hatten sich jeweils 3 Liter gegönnt und bestellten die Rechnung. $ 220.- erschien den Beiden allerdings etwas zu hoch gegriffen. Hat die Kellnerin doch die Speisen & Getränke von Louisa, Sören, Jan und mir gleich mit auf deren Zettel geschrieben. Wir haben den Kram dann selber auseinander gerechnet, da unsere Kellnerin an diesem Abend etwas überfordert schien.

Im "Irene`s" ließen wir den Abend ausklingen. Am nächsten Morgen wollten wir nach Los Angeles aufbrechen. Man sagte uns aber, daß über L. A. zur Zeit ein Unwetter tobte. Wir entschlossen uns die Fahrt zum Grand Canyon vorzuziehen und das war gut so !!! Good night...

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