Zum Vergrössern der Bilder darauf klicken Dienstag 4. November 2008 Nach dem Duschen ging es aus sentimentalen Gründen ins Sahara zum Frühstücken. Bei meinem ersten Besuch in Las Vegas mit Ove 1998 waren wir im Sahara untergebracht. 2001 haben Sören, Reimer, Johannes und Ich dort jeden Morgen das Frühstücksbüfett genossen, obwohl wir damals im Circus Circus abgestiegen waren. Dort wurde der Frühstücksbereich aus hygienischen Gründen aber öfter geschlossen. So schlenderten wir jeden Morgen 1,5 Km zum Sahara. Insbesondere Johannes war seiner Zeit kaum zu bremsen. Während Sören und ich in den letzten Tagen des Urlaubs nur noch Cornflakes mit Milch zu uns nahmen, schaufelte Johannes sich jeden Morgen 4 bis 5 prall gefüllte Teller in die Figur und inhalierte abschließend das halbe Kuchenbüfett. Auf den ersten Blick hatte sich dort in den letzten 10 Jahren nichts geändert. Es ist eben das älteste Hotel-Casino am Strip und hat es dadurch schwer mit den gigantischen Kasinos weiter südlich am Strip mitzuhalten. Vorbei am NASCAR Café, in dem sich nichts geändert hatte, zum Büfett in der ersten Etage. Nachdem wir uns einen der 100 freien Tische ausgesucht hatten, war ich der Meinung meine Milch-Cornflakes-Flecken von 2001 wiederentdeckt zu haben. Naja, für $ 12.- kann man wohl nicht mehr erwarten. In den nächsten Tagen haben wir im "Irene`s" oder unterwegs gefrühstückt. Obwohl, dass schlechteste Frühstück aller Zeiten stand uns noch bevor... Gegenüber dem Sahara befindet sich mit dem Bonanza Gifts der grösste Andenkenladen der Welt. So steht es auf jeden Fall vor dem Laden geschrieben. Es handelt sich aber eher um den größten Andenkenladen gegenüber dem Sahara, weltweit. Wir haben uns hier mit T-Shirts eingedeckt. Nun brauchten wir noch einige Dinge um Sherry`s Kühlschrank aufzufüllen und fuhren zu WALMART. Schnell war der Einkaufswagen mit Bier und Wodka gefüllt und wir verließen den Laden zügig, bevor wir uns verlaufen hatten. Alleine die Chipsabteilung ist hier größer als einige Supermärkte in Deutschland. Jetzt war es an der Zeit meinem kleinen Bruder mal etwas aufregenderes als ein drittklassiges Frühstück zu bieten. Wir machten uns auf zum Bellagio. Gerade angekommen startete schon die erste Wassershow. Sooo überwältigend war das aber noch nicht. Eine Art amerikanische Hymne begleitet von den dazu synchron aufsteigenden Wasserfontänen. Das habe ich schon besser gesehen. Allerdings hatten wir momentan noch Tageslicht. Im Dunkeln wirkt es besser. Wir besichtigten das Bellagio erstmal von innen. Vorbei an den eleganten "forum shops" (in Deutschland würden wir Einkaufstrasse sagen ) des Bellagio, die hier Christian Dior, Gianni Versace, Gucci, Armani, Tiffany u.s.w. heissen und nicht wie zu Hause Kick, Deichmann, Fielmann und Tschibo, trödelten wir ins Casino. Hier kann man vom Fussboden essen. Jede einzelne in einem der zahlreich aufgestellten mit schwarzem Sand gefüllten Standaschenbecher ausgedrückte Zigarette, wird umgehend von einer Reinigungskraft mit einer Pinzette entfernt. Um den Arbeitsgang abzuschliessen, wird danach mit einem Eisenstempel das Emblem des Bellagio in den Sand geprägt. Neben der pompösen Rezeption befindet sich ein grosser botanischer Garten, der je nach Jahreszeit umdekoriert wird. Momentan war Halloween, also Herbst angesagt. Als vor meinen Augen plötzlich überdimensionale Gesichter in den Baumrinden Grimassen zogen, dachte ich zuerst an eine Überdosis Wodka am gestrigen Abend. Erleichtert stellte ich fest, daß auch andere Besucher diese Dinge wahrnahmen. " Lass uns mal schnell an die frische Luft". Mittlerweile war es dunkel geworden. Kurz nach Verlassen des Casinos begann wieder eine Wassershow. Dramatisch in Szene gesetzter aufsteigender Nebel, neue Lichteffekte und höhere Fontänen verschlugen es selbst mir die Sprache. Nächster Stopp: China-Buffet. Wir hatten Sherry und ihren Sohn Dustin eingeladen, da ich das Restaurant in sehr guter Erinnerung hatte. In den letzten 12 Monaten hatte sich hier aber einiges geändert. Es erinnerte eher an eine Chinesische Mc Doof Version. Um den Abend ausklingen zu lassen, fuhren wir ins "Irene`s". Good night...
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